Noch ein paar Gedanken zum Thema Geld

" Geld muss zum Segen der Menschheit durch alle Hände fließen." 

 

Ökonomisch gesehen ist Kapital ein Mittel zum Zweck. Mit Geld kann man sinnvolles erschaffen, Waren herstellen die das Leben erleichtern und Dienstleistungen in Anspruch nehmen um...

 

 

                                                                      Bildquelle Angelika Trescher

 

...... gesund, vital und zufrieden zu leben.

 

Geld benötigt man auch um das neue Weltbild klar und verständlich zu verstehen, und zu lernen seine Talente, Fähigkeiten und seine Berufung erfolgreich zu nutzen.

 

Man benötigt Geld um Rechnungen zu bezahlen, um Lebensmittel und Kleidung zu kaufen, Miete zu bezahlen und in Urlaub zu fahren.

 

Ebenso benötigt man Kapital um an die Börse zu gehen. 

 

Doch diese Investition erzeugt kein gesundes Wachstum, denn wenn immer mehr Geld an der Börse fiktiv, oder durch Hedgefonds erwirtschaftet wird als durch Arbeitskraft, wird eine unnatürliche Ökonomie gefördert.

 

Unser Geldsystem funktioniert schon lange nicht mehr, denn alle Kapitalgesellschaften sind ihren Anlegern gegenüber verpflichtet möglichst viel Kapital zu erwirtschaften.

 

Die Notenbank darf nach dem System der Teilreserve neunmal mehr Banknoten drucken, als der Kunde an Gegenwert deponiert hat.

 

90% des Geldes können also im luftleeren Raum geschaffen werden. Damit Banken Gewinne machen können, verleihen sie Geld und verlangen Zinsen dafür.

 

Und da man Geld nicht wie Kartoffeln in den Boden legen kann um es zu vermehren, es  auch nicht auf den Bäumen wächst, muss es entweder erwirtschaftet oder von neuen Krediten gedeckt werden.

 

Doch die Geschichte zeigt, das dieses System nur eine begrenzte Zeit funktionieren kann, da nur gesundes Wachstum einen Mehrwert für die Gesellschaft bringt.

 

David Korten, Autor des Buches: ("Programm für eine neue Ökonomie") beschreibt unser jetziges Finanzsystem unverblümt als Geldspiel, bei dem die Spieler mithilfe von Geld, Leute mit Geld, Geld erzeugen, ohne das dabei irgendetwas von wahren Wert produziert wird.

 

Die kurzfristigen Gewinne de Wall Street sind zu langfristigen Verlusten der Main Street, (also der allgemeinen Bevölkerung) geworden.

 

Das bedeutet im Klartext, 2001 wurde bei der Einführung des Euros unser Verdienst oder Gehalt auf 50% reduziert.

 

Und mit der Hälfte des Geldes mussten ständig steigende Lebenshaltungskosten bestritten werden.

 

Miete, Strom, Benzin, Nahrungsmittel, also Dinge die man benötigt um ein menschenwürdiges Leben zu führen.

 

Wer von der Mittelschicht hätte sich früher ein Brötchen für 1.- DM gekauft, ein Gebäckstück für 2.40.-DM, eine Bratwurst mit Brötchen für 4.- DM oder gar eine Suppe in einem normalen Restaurant für 7.- DM.

 

Ebenso mussten Lohnkürzungen, Entlassungen, unsichere Arbeitsplätze, steigende Zinsen und Ratenzahlungen bedient werden.

 

Viele Darlehen wurden in Zeiten einer stabilen Wirtschaftslage aufgenommen, damals funktionierte die Rückzahlung noch, andere mussten zum Abzahlen der bestehenden Verbindlichkeiten aufgenommen werden und können nur noch unter schwersten Bedingungen abgezahlt werden. 

 

Das so eine Rechnung nicht aufgehen kann und  das gesundes Wachstum anders aussieht, dazu benötigt man kein Abitur. 

 

In einer gesunden Wachstumsgesellschaft muss Geld durch Menschen erwirtschaftet werden, die mit ihrem Verdienst auch ein gutes Leben führen können. Menschen die genügend Kapital und Freizeit haben um zu regenerieren, können beruflich das Beste geben.

 

Doch unser Wachstum besteht im Moment überwiegend aus leeren Zahlen, die wahllos hin und her geschoben werden.

 

Es wird  bewusst und anonym an der Börse mit Lebensmittel, mit Benzin, mit Sand, mit Staatsanleihen und anderen betrügerischen Anlagen gehandelt.

 

Dieses Lug- und Trug - System hat mittlerweile eine Dynamik bekommen, dass sich auch die Fachleute nicht mehr auskennen und hilflos den Geistern die sie riefen, gegenüberstehen.  

 

Erschwerend kommt noch dazu, dass die vielen Verlierer dieses Systems, die am Tiefpunkt stehen, zu wenig Energie haben, um gestärkt aus der Krise zu gehen.

 

Dazu kommen noch die schlechten Nahrungsmittel, die energielos und süchtig machen und da schwache Menschen eh anfällig für jede Art von Sucht sind, ist das ein Kreislauf der immer mehr Verlierer erzeugt.

 

Energielose und niedergeschlagene Menschen kommen wieder auf die Beine, wenn sie genügend Kapital haben um das Leben zu führen, für das sie geboren wurden.

 

Jede Krise hat ihre Chance, und wenn eine Lebensform immer unsicher wird, sind wir gezwungen uns selbst zu organisieren.

 

Doch dieses Wissen ist den Wenigsten bekannt, deshalb wird es zu wenig verbreitet.

 

Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinsveränderung, sind zwei starke Partner, die wir selbst in unser Leben holen müssen.

 

Wenn Du das verstehst,  dann kannst Du getrost aufhören, nach Schuldigen zu suchen und deine kostbare Lebenszeit nutzen, dich auf deine Chance konzentrieren.